Wo kommen die Streifen her?

Als ich letzte Nacht (angesichts meiner bevorstehenden Schifffahrt nach Schweden) Wikipedia-Artikel über allerlei maritime Kuriositäten gelesen habe, kam mir plötzlich eine Frage in den Sinn, die ich mir komischerweise vorher noch nie gestellt hatte:

Warum werden blau-weiße Streifen auf der Kleidung als maritim angesehen? 

Die Antwort ist banal, aber dennoch überraschend: Der Streifenlook geht natürlich auf die Matrosenuniform zurück, im speziellen auf die französische Marine. Denn das Streifenmuster hatte einen Vorteil: Auf Entfernung konnte man es sehr gut sehen, ein über Bord gegangener Matrose war schnell ausgemacht. Außerdem fand sich auch ein kleiner Hauch Militärgeschichte in diesen sogenannten Breton-Streifen (so genannt, weil die französische Marine in der Bretagne stationiert war): 21 Streifen, für die 21 Siege Napoleons.

Um 1930 unternahm Coco Chanel nun einen Ausflug an den Strand und ließ sich von den gestreiften Burschen inspirieren – und der Streifenlook war geboren.

Vielleicht sollte man die Streifenträge von heute einmal fragen, was sie von Napoleon halten?

Quellen: 

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